Der russische Präsident hat ein Gesetz unterzeichnet, das Geldbußen von bis zu 500.000 RUB für Buchmacher vorsieht, die Wetten von Spielern annehmen, die eine Selbstsperre aktiviert haben. Die Maßnahme stellt strengere Verifizierungsanforderungen für lizenzierte Wettanbieter im gesamten Land auf.
Nach dem neuen Rahmenwerk müssen Glücksspielunternehmen den Spielerstatus vor der Verarbeitung von Transaktionen gegen das offizielle Selbstsperrregister bestätigen. Anbieter, die gesperrte Konten nicht blockieren, sehen sich mit Geldbußen konfrontiert. Die Gesetzgebung verlagert die Compliance-Verantwortung direkt auf die Wettanbieter und verpflichtet sie, genaue Kundenunterlagen zu führen.
Verifizierungsverfahren und Aufsicht
Das Selbstsperrprogramm ermöglicht es Einzelpersonen, ihre Glücksspieltätigkeit für einen festgelegten Zeitraum freiwillig zu begrenzen oder auszusetzen. Buchmacher müssen nun Registrierungsdaten mit dem zentralen Register abgleichen, um unbefugtes Wetteingehen zu verhindern. Die Aufsichtsbehörden werden die Einhaltung der Vorschriften durch die Anbieter durch regelmäßige Audits und periodische Registeraktualisierungen überwachen.
Die aktualisierten Vorschriften bauen auf bestehenden Verbraucherschutzmaßnahmen im russischen Glücksspielsektor auf. Während frühere Richtlinien sich auf Werbestandards und Lizenzanforderungen konzentrierten, befasst sich diese Gesetzgebung mit Kontoverwaltung und Spielerschutz. Die Bestimmungen treten nach ihrer offiziellen Veröffentlichung in den Bundesregistern in Kraft.